Eine detaillierte Erkundung des Baugrundes ist unerlässliche Voraussetzung für eine zielgenaue Planung und Durchführung von Hoch- und Tiefbauten. Eingehende Baugrunduntersuchungen liefern Aufschluss über baurelevante Eigenschaften des geologischen Untergrunds und der Grundwassersituation. Ziel ist, Baugrundrisiken zu analysieren und zu minieren. Die Kosten für eine professionelle Baugrunderkundung sind im Vergleich zu später auftretenden Schäden in Folge von Risikounterschätzung gering.
Zur Erkundung des Untergrunds kommen Bohrungen sowie geotechnische Untersuchungen im Labor zum Einsatz. Direkte Aufschlüsse zur Gewinnung von Proben können anhand von Bohrungen oder bei geringer Tiefe durch Schürfe gewonnen werden. Indirekte Aufschlussverfahren wie z. B. Rammsondierungen liefern qualitative Aussagen über den Untergrund. Eine fundierte Baugrunduntersuchung vermindert das Baugrundrisiko. In Deutschland ist in vielen Bundesländern eine Erkundung des Baugrunds gesetzlich vorgeschrieben.
In Absprache mit den verantwortlichen Bauträgern und dem Bauherrn führen wir Baugrunderkundungen durch, um Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu sichern.
Zur Erkundung des Baugrunds kommen bei uns zum Einsatz:
- Rammkernsondierungen mit Durchmessern von 40 - 80 mm
- Rammsondierungen (DPL/DPM/DPH) nach DIN EN ISO 22476-2
- Kernbohrungen Beton und Asphalt bis 150 mm Durchmesser
- Statischer Plattendruckversuch nach DIN 18134-300
- Zugversuche für Rammpfähle
- Bestimmung des Erdwiderstands
- Begutachtung von Baggerschürfen
- Erkundung von Schicht- und Grundwasserständen
- Erstellung von Profilschnitten und Schichtenverzeichnissen
- Sach- und fachkundige Probennahme nach LAGA PN98